Heimorte: Projektphasen

Das Projekt startete am 1. Januar 2020. Es wird zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren institutionell vom Bürgerkomitee des Landes Thüringen e. V. und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

Die Arbeit gliedert sich in drei Phasen:

1. Phase
Recherche

In der Recherche-Phase werden bereits bekannte Heimorte in einer Karte erfasst (siehe Übersichtskarte) und es werden in den Unterlagen der Staats-, Kreis- und Stadtarchive in Thüringen sowie in weiteren zugänglichen Quellen und der Literatur die Grunddaten der Heimorte ermittelt. Dazu zählen Name des Heimes, Anschrift, Art des Heimes, Träger, Zeitraum der Nutzung als Heim, Erinnerungsform vor Ort und vieles mehr. Daneben wird auch die Materialbasis (Archivquellen, Publikationen, Medienveröffentlichungen, Zeitzeugenberichte) dokumentiert.

2. Phase
Einpflegen der Daten in eine Datenbank

Die erfassten Daten werden im zweiten Arbeitsschritt weiterverarbeitet. Sobald ausreichend Material in der Datenbank vorhanden ist, wird eine Website aufgesetzt und diese im Internet veröffentlicht. Das Einpflegen der Daten erfolgt laufend bis zum Ende des Projektzeitraumes.

3. Phase
Aktive Nutzung der digitalen Plattform

Im dritten Arbeitsschritt können ehemalige Heimkinder und andere Interessierte Kontakt zum Projekt aufnehmen und weitere Daten zu den Heimen liefern, wie zum Beispiel Fotografien, Gegenstände, Erfahrungsberichte und Informationen zur Organisationsstruktur des Heimes. Diese Informationen werden zugeordnet und in der Datenbank zugänglich gemacht. Über das Projekt wird zudem eine Vernetzung ehemaliger Heimkinder und Interessierter für den gemeinsamen Austausch möglich sein.

Derzeit befindet sich das Projekt in der Recherche-Phase.